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...und hier ist was über den ''rEaL streeT gaNgsta ''   MICKEY AVALON !!!.....

einfach der obergeiLste tyP und einfach nuR tolL...<3<3<3<3<3

...hiers seine story... :
ein Bild

..das ist er -  Mickey Avalon !!! <3<3<3<3<3 ....

Nein, Mickey Avalon sieht nicht so aus, als wäre er der beste Gesprächspartner für die dunklen Kapitel von Lebensgeschichten .Mickey Avalon sieht aus, als könnte man mit ihm einen empirisch gesättigten Plausch über die Wirkung moderner Amphetamine führen oder über die beliebteste Farbe der Slips am Sunset Strip. Avalon ist ein Bastard: Ikonographisch bewegt er sich irgendwo zwischen Alice Cooper, Mick Jagger und Iggy Pop, musikalisch zwischen Eminem und Adam Green, er trägt Glitter, und er rappt, weshalb die amerikanische Presse das Genre „Glam Rap“ für ihn erfunden hat, und obwohl Avalon mit solchen Kategorien nicht viel anfangen kann, kann er vorerst ganz gut damit leben: „Es ist ein Ein-Mann-Genre“, meint er, „es gilt nur für mich...

Auf der Bühne präsentiert sich Avalon als verschwitztes Sexspielzeug, sein Oberkörper ist nackt, über der Hüfte trägt er ein Tattoo wie einen Gürtel, das die worte ''Thank You'' preisgibt , seine Jeans zieht er fast ganz nach unten, manchmal ein Stück weiter. Während der Show kippt er seinen Kopf nach hinten, schüttet Wodka in sich hinein oder Tequila, bis er wieder aus seinem Mund hinausquillt wie aus einem Tischspringbrunnen. „It's Mickey Avalon“, rappt Mickey Avalon, „dick as a baton / the illest motherfucker from here to Vietnam.“

Natürlich haben sie längst jeden Funken von Radikalität und Subversion eingebüßt, jene Posen der Anzüglichkeit und Obszönität, die den Kern seiner Inszenierung bilden, und es ist schon fast rührend, wenn sich sein deutscher Tourveranstalter bemüht, Avalons Potenzprotzereien als Skandal zu verkaufen. „My Dick“ heißt das erste Stück, das man findet, wenn man auf Youtube nach seinen Videos sucht .

So sehr man die Versatzstücke des Gangsta-Rap in seinen Songs erkennt, so wenig hält er sich an die vorgegebene Verteilung der Rollen. Sein Sex ist kein Sexismus, sein Wille zur Promiskuität kommt ohne Machismo aus, seine attitude ohne Homophobie. Im Gegenteil: Seine Vergangenheit als Strichjunge hat sich mittlerweile herumgesprochen und bildet einen wesentlichen Teil seines Images. Er selbst ist eine jener bitches, die seine Gangsta-Kollegen zum Inventar ihrer Rückbank zählen: „I used to work nights at Hot Cock dot com / But then I got fired when my mom logged on.“ Was ihm, zumindest wenn man den Geschichten seiner Auftritte in und um L. A. glaubt, bei den Frauen nicht schadet: Dort fliegen die BHs auf die Bühne, bevor irgendjemand „Schwuchtel“ sagen kann.

 

Nie ohne Alkohol

 

Das alles funktionierte nur bedingt auf der kurzen Europa-Tour, die Avalon Ende des Jahres auch für vier Auftritte nach Deutschland brachte. In Berlin hatte er zwar mit dem „White Trash“ einen Ort gefunden, dessen Name seine biographische Herkunft perfekt beschreibt. Aber vor den dreißig Zuschauern konnte seine Show allenfalls eine Ahnung davon vermitteln, was die Mädchen zu Hause in L. A. so ausflippen lässt. Da half es auch nichts, dass sich Avalon auch durch das vergleichsweise nüchterne Publikum nicht davon abhalten ließ, seine Alkoholeinlagen mit protestantischer Arbeitsethik durchzuziehen. „Ich gebe immer alles“, meint er, „ob vor fünf oder vor fünfhundert Leuten.“ Wenigstens erwies sich ein Teil der Anwesenden dank Avalons My-Space-Ruhm als erstaunlich textsicher, und weil am Ende des Repertoires die Stimmung dann doch ganz gut war, fing er einfach noch einmal von vorne an: „One, two, three, four / get your booty on the dance floor / work it out, shake it little momma / lemme see you do the Jane Fonda.“

 

Vorausgeeilt waren ihm nicht nur die Zeilen seiner Songs, sondern auch die Geschichte seines Lebens, die gewissermaßen deren Subtext bildet. Man muss die Biographie Avalons nicht kennen, um zu spüren, dass sich hier jemand eines Genres bedient, das für ihn nie wirklich vorgesehen war; und doch hinterlassen die persönlichen Hintergründe ihr Echo in den Liedern. Mit vierzehn, um einmal irgendwo anzufangen in dieser überdurchschnittlich tragischen Geschichte, mit vierzehn begann Avalons erste Karriere: Er handelte mit Haschisch. Seine Mutter war geschockt, als sie von den Geschäften ihres Sohnes erfuhr, was vor allem daran lag, dass sie nicht unbedingt gehofft hatte, er würde so schnell in das Familienbusiness einsteigen. Aber Avalon war ein guter Dealer, und dank seiner Mutter wurde er noch besser. Erst als sie, ein paar Jahre später, die Stiche in seinen Armen sah, feuerte sie ihn. Sie hatte genug von Heroinjunkies: Mickeys Vater war auch einer.

 

Wut ohne Ende

 

Als Avalon 19 war, hatte es sein Vater fast geschafft: Seit sechs Monaten war er clean, er besuchte, um sich nun auch die sogenannten weichen Drogen abzugewöhnen, Treffen der „Anonymen Alkoholiker“, und als er eines Nachts von einem dieser Treffen nach Hause ging und den La Ciénega Boulevard überquerte, wurde er von einem betrunkenen Autofahrer überfahren. Er überlebte den Unfall nicht. Mickey hatte gerade seine rebellische Phase hinter sich, einen kurzen Flirt mit dem orthodoxen Judentum, den er für eine Weile für einen Ausweg aus dem Schicksal seines Vaters hielt, ein „umgekehrtes Punkrock-Ding“, wie er es heute beschreibt. Er erbte die Plattensammlung, die sich sein Vater von den Unterhaltszahlungen zusammengekauft hatte, die er seiner Familie verweigert hatte, und mit ihr eine Vorliebe für Blues und Country, die sich glücklicherweise eher marginal in seiner Musik niederschlägt.

 

Man mag diese Geschichten kaum glauben, weil sie so dick aufgetragen sind wie der Kajal, den Avalon vor seinen Konzerten unter seine Augen schmiert, selbst wenn man noch nichts von der größten Tragödie weiß aus dem Album der Familie von Yeshe Perl, wie Avalon mit bürgerlichem Namen heißt: Seine Großeltern überlebten den Holocaust, der Opa mit halbseitigen Lähmungen, die ihm die Experimente von Dr. Mengele zugefügt hatten, seine Oma mit Bisswunden von den Kampfhunden von Amon Göth.

 

Ob sie alle stimmen, die Details dieser Geschichte, ist gar nicht so wichtig. Entscheidend ist, dass die Kurzversion stimmt, die Momente, in denen dieses Leben mit all seinen Erfahrungen in die Musik von Avalon dringt. Es geht dabei weniger um Dinge wie Glaubwürdigkeit und Authentizität im Sinne einer größeren Wahrhaftigkeit, es geht eher darum, dass all diese Dinge den Druck seiner Musik erhöhen: die Wut, der Dreck, die Ungeschliffenheit.

 

Wenn Avalon heute auf den Partys für die „rich and pretty“ von L. A. auftritt, dann spürt man noch immer die Sehnsucht, dazuzugehören, und die Verachtung für die Kinder von der anderen Straßenseite, die spürt man auch. Und wenn nach seiner Show die hübschen Mädchen auch deshalb auf ihn zukommen, um ihm zu sagen, dass es ihr Leben ist, über das er da singt, dann würde er ihnen entgegnen, dass es keinen Grund gibt, darauf stolz zu sein. Und trotzdem würde er dann eine von ihnen mit nach Hause nehmen.

 

Avalons Großmutter hatte eine Nummer auf ihren Unterarm tätowiert, sein Vater „Arbeit macht frei“. Auf Mickeys Bauch steht „Thank You“. Langsam wird es besser. :) ...

...joah ...das war jetzz viel über Mickey Avalon , aber er ist halt einfach der beste ne  ..

 

 


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